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Google Web Fonts und der Internet Explorer
07. Februar 2012

Die Zeiten,in denen ausschließlich Systemschriften auf Websites verwendet werden konnten, sind dank verschiedener Techniken und Angebote glücklicherweise vorbei. Besonders das Angebot von Google Webfonts ist meiner Meinung nach ein Segen für die Gemeinde der Webworker.

Kaum eine andere Kombination aus Angebot und Technik macht es uns leichter, Websites typografisch aufzuwerten.

Wenn da nicht der Inernet Explorer wäre. Das Problem mit Google Webfonts und dem IE (In der Ausgabe auf Windows-Systemen bis Version IE8): Man hat sich in der Entwurfsphase für eine Auswahl von Schriften entschieden. In der Testphase allerdings

macht einem der Internet Explorer einen Strich durch die Rechnung, aufgrund seiner miserablen Rendering-Fähigkeiten.

Viele der Schriften aus dem Google-Angebot wirken ausgefranst oder sind kaum noch lesbar. Dafür gibt es leider auch keinen Workaround.

Abhilfe schaft bei einigen Schriften der Einsatz von www.fontsquirrel.com.

Hier findet man übrigens auch einen Großteil der Fonts, die auch Google in seinem Angebot listet. Mit dem Font-Face-Generator auf Fontsquirrel kann man sich sogar ein Schriften-Paket zusammenstellen und es dann über die Font-Face-Technik in die Seite einbinden.

Die ausgegebenen Formate enthalten eine Cross-Browser Variante, eine spezielle IE-Version und ein gezipptes Format.

Man sollte lediglich darauf achten, bei kommerziellen Angeboten eine Schrift zu wählen, die auch für die Verwendung im Web frei gegeben ist.

Der einzige Wermutstropfen: Die Performance. Die Erreichbarkeit eines Google-Servers ist kaum zu toppen. Bei einigen Hostinganbietern kommt es beim Laden der Seite zu Verzögerungen, sodass sie beim Aufrufen für einen Moment in Systemschriften präsentiert wird. Bei großen Hostern ist diese Verzögerung aber eher marginal.